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Sozialpädagogische WG Rosenhof, Breitenbrunn
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RETTET DAS KIND
Sozialpädagogische Wohngemeinschaft
für Kinder und Jugendliche, Rosenhof
Spitalgasse 1
7091 Breitenbrunn

Telefon: 02683/300 10 oder 0664/846 55 13
E-Mail: wg.breitenbrunn@rettet-das-kind-bgld.at

Leiterin: Luzia Fleischhacker
DSA und Psychotherapeutin
für systemische Familientherapie



Die Wohngemeinschaft Breitenbrunn hat 10 Plätze für eine längerfristige Unterbringung und 2 Krisenplätze. Aufgenommen werden Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 15 Jahren, wobei Ausnahmen von der Altersgrenze (etwa bei Geschwistern oder Kindern in akuten Notsituationen) in Absprache möglich sind. Grundvoraussetzung einer Aufnahme ist die Bereitschaft der Familie zur Zusammenarbeit mit der Einrichtung. Die Aufnahme erfolgt über Kontakt und in Kooperation mit dem zuständigen Jugendwohlfahrtsträger.

Familien in akuten oder länger dauernden Krisensituationen sollen in erster Linie entlastet werden und die Möglichkeit erhalten, ihre sozialen und häuslichen Verhältnisse zu ordnen. Sie bleiben aber in ihrer Funktion als Eltern ihren Kindern erhalten und werden von den Mitarbeiter der WG familientherapeutisch begleitet und in Erziehungsfragen unterstützt. Daher sind Besuchskontakte zwischen Eltern, Kindern und Einrichtung, soweit möglich, wesentlicher Bestandteil der Begleitung.

Die Kinder können in der WG zur Ruhe kommen und mögliche Rückstände in der Schule mit fachlicher Unterstützung aufholen. Dafür wird zu den Schulen und Kindergärten regelmäßiger Kontakt gehalten.

In der Wohngruppe wird den Kindern eine familienähnliche Struktur geboten, in der sie Alltagsprozesse erleben, die es auch in Familiensystemen gibt und in der sie neue soziale Kompetenzen erlernen. Die Mitarbeiter der Wohngemeinschaft legen Wert auf eine zeitgemäße, gewaltfreie Erziehung und eine individuelle Förderung der Fähigkeiten der Kinder.

Sowohl die Kinder, als auch die Herkunftsfamilien werden psychotherapeutisch und pädagogisch begleitet. Die Mitarbeiter der Wohngemeinschaft arbeiten sehr eng mit den zuständigen Diplomsozialarbeiter der zuweisenden Jugendwohlfahrtsreferate zusammen und koordinieren sich auch mit anderen in der Familie tätigen Personen, wie etwa Familienhelfer, Psychologen oder Ärzte, um ein dichtes effektives Hilfenetz sicherzustellen.